Autor: lr.

Nicht mehr schweigen

Nun kommen sie endlich zu Wort: Queere Christinnen und Christen, die lange über ihre innersten Gefühle geschwiegen haben – aus Angst, abgelehnt und ausgegrenzt zu werden. Es sind 25 junge und alte Menschen, Männer und Frauen, Singles und gestandene Eltern aus Deutschland und der Schweiz: Sie erzählen davon, wie es ist, nicht sein zu dürfen, von der Sehnsucht, endlich anzukommen und dem langen Weg zu sich selbst. Und sie stehen exemplarisch für Tausende in unseren Kirchen und Gemeinden. Das Buch, das von mehreren christlichen Verlagen abgelehnt wurde und nun per Crowdfunding im Selbstverlag erscheint, soll voraussichtlich im Januar 2019 auf den Markt kommen.

Gegen christlichen Fundamentalismus

Ich kann mich nicht für einen christlichen Fundamentalismus begeistern, der sich äußert in autoritären Strukturen.
Ich bin vielmehr für mündige Strukturen.

Ich kann mich nicht für einen christlichen Fundamentalismus begeistern, der sich äußert in völlig unverhältnismäßiger Überbetonung von „Leiterschaft“, die im schlimmsten Fall in geistlichem Missbrauch endet.
Ich bin vielmehr für: geistliche Freiheit und eine Jesus gemäße Betonung von „Diener sein“.

Alois Prinz: Teresa von Ávila – Die Biographie

„Eine große, eine einmalige und doch so menschliche und anziehende Persönlichkeit“, nannte Papst Paul VI. sie, als er ihr erst 1970 als erster Frau den Titel „Lehrerin der Kirche“ zuerkannte: Teresa von Ávila.

Jörg Müller: Der missverstandene Jesus

In der Bibel geht es nicht um Morallehre. Sie weist vielmehr Wege zum Leben auf und verpflichtet zur tätigen Nächstenliebe. Sie fordert den Glauben. Zu oft wurde der moralische Zeigefinger erhoben und Gott als einengende Überinstanz verkündet. Das hat viele aus den Kirchen verdrängt. Sie wurden zu wenig mit der frohen und positiven Botschaft Jesu konfrontiert. In seiner Lehre ist kein Platz für Angst, Leistungsdenken und ungewagtes Leben.