Kategorie: Sühneopfertheologie

Jesus und sein Weg zum Kreuz

Eine abgesicherte Vorstellung von der historischen Gestalt Jesu von Nazaret ist unverzichtbar für die Theologie. Die Jesus-Frage bewegt aber auch jenseits des religiösen Binnenraums: Alternativentwürfe geben vor, den „wirklichen Jesus“ frei von „kirchlicher Verfälschung“ zu präsentieren. Christoph Niemand unternimmt den Versuch, ein historisch konsolidiertes Bild Jesu zu zeichnen. Dieses Bild steht in der Tradition der…
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Josef Imbach: Ist Gott käuflich?

Die christliche Erlösungslehre auf dem Prüfstand Eine kritische Neudeutung, in der die Erlösung ein Versprechen und keine Drohung mehr ist Gott, der Vater, opfert Jesus, seinen Sohn, damit sein Zorn gegen die Menschen besänftigt werde – was wie mittelalterliche Ideologie klingt, ist offizielle Theologie der Kirchen. Bei jeder Abendmahls- oder Eucharistiefeier wird des »Opfers« Jesu…
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M. Limbeck: Abschied vom Opfertod.

Jesus ist am Kreuz zur Sühne unserer Sünden gestorben – seit Jahrhunderten bestimmt diese Überzeugung den Glauben vieler Christen wie auch Lehre und Liturgie der Kirche. Kann das Christentum als Religion der Liebe wirklich auf solch einem Opfer gründen und darin seinen Sinn haben? Nach dem Neuen Testament jedenfalls kam Jesus nicht, um zu sterben,…
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Striet, Tück: Erlösung auf Golgota

Seit Jahrzehnten schwelt in der Theologie die Auseinandersetzung darüber, wie das biblische „gestorben für unsere Sünden“ zu interpretieren ist. Dieser Band greift in die Debatte ein, traditionsverpflichtet und zugleich kritisch. Er eröffnet dabei neue Interpretationszugänge. Mit Beiträgen von: Ottmar Fuchs, Julia Knop, Karl-Heinz Menke, Jozef Niewiadomski, Magnus Striet, Jan-Heiner Tück und Jürgen Werbick.