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Kategorie: Fundamentalismus

Religion als Unterhaltung

Ach, wenn man Gott beweisen könnte! Allein bereits, wenn viele Leute in derselben Glaubenshaltung zu einander finden, wächst subjektiv der Überzeugungsfaktor: derart viele können doch nicht irren! Also sollte man es dahin bringen, Frömmigkeit als Massenevent zu organisieren, mit Amtsträgern, die glauben machen, von Gott selbst gesetzt zu sein, und Lehrern, die unfehlbar sind, sobald sie Gott im Munde führen. Die Religion als Unterhaltungsschauspiel – so würde sie im Handumdrehn erfolgreich sein! Das Wunder würde ihre Macht erweisen …

Gegen christlichen Fundamentalismus

Ich kann mich nicht für einen christlichen Fundamentalismus begeistern, der sich in autoritären Strukturen äußert. Ich bin vielmehr für mündige Strukturen. Ich kann mich nicht für einen christlichen Fundamentalismus begeistern, der sich äußert in: völlig unverhältnismäßiger Überbetonung von „Leiterschaft“, die im schlimmsten Fall in geistlichem Missbrauch endet. Ich bin vielmehr für: Geistliche Freiheit und eine Jesus gemäße Betonung von „Diener sein“. Ich kann mich nicht für einen christlichen Fundamentalismus begeistern, der sich äußert in: einem (jugendlichen) „Event-Christentum“, das sich nach außen top-modern gibt, aber nach innen ultra-konservativ ist.

Nicht mehr schweigen

Nun kommen sie endlich zu Wort: Queere Christinnen und Christen, die lange über ihre innersten Gefühle geschwiegen haben – aus Angst, abgelehnt und ausgegrenzt zu werden. Es sind 25 junge und alte Menschen, Männer und Frauen, Singles und gestandene Eltern aus Deutschland und der Schweiz: Sie erzählen davon, wie es ist, nicht sein zu dürfen, von der Sehnsucht, endlich anzukommen und dem langen Weg zu sich selbst. Und sie stehen exemplarisch für Tausende in unseren Kirchen und Gemeinden. Das Buch wurde von mehreren christlichen Verlagen abgelehnt und kam per Crowdfunding im Selbstverlag 2019 auf den Markt kommen.

Vicky Beeching: Undivided

Vicky Beeching, called „arguably the most influential Christian of her generation“ in The Guardian, began writing songs for the church in her teens. By the time she reached her early thirties, Vicky was a household name in churches on both sides of the pond. Recording multiple albums and singing in America’s largest megachurches, her music was used weekly around the globe and translated into numerous languages. But this poster girl for evangelical Christianity lived with a debilitating inner battle: she was gay. The tens of thousands of traditional Christians she sang in front of were unanimous in their view they staunchly opposed …

Ute Aland: Die Gottesversprecher

Um endlich toter Religiosität zu entkommen, schließt sich Sara einer kleinen, charismatischen Gruppe an. Sie glaubt fest daran: Wenn sie deren schillernden Leiter Dan folgt, kann sie nichts mehr aufhalten, ihren Platz in Gottes Plan auszufüllen. Erst als es fast zu spät ist, muss Sara erkennen, wie nah Wahrheit und Lüge, Führung und Verführung beieinander liegen …