Kategorie: historisch-kritisch

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Die Wahrheit des Evangeliums Jesu ist etwas anderes als die Wahrheit einer Glaubenslehre

Alle christlichen Kirchen bekennen in ihren zentralen Formeln einen Glauben, in dem das Leben Jesu nicht vorkommt, nichts von dem, was ihn unter dem Programmwort »Reich Gottes« bis in den Tod hinein engagiert hat. Die Glaubensbekenntnisse, wie sie über die Jahrhunderte hin gelehrt und gesprochen werden, ersetzen Jesus – von den biologischen Eckdaten Geburt und Kreuzigung abgesehen – durch Christusdeutungen. Dabei sind »Maria, die Jungfrau«, und die postmortale Existenz Christi wichtiger als das mit dem Leben Jesu gelegte Fundament. Dieses »Loch« im Glaubensbekenntnis ist eine Paulus zu verdankende folgenschwere Verdrängung des historischen Jesus. Quelle: Halbfas, Hubertus. Glaubensverlust: Warum sich das Christentum neu erfinden muss (German Edition) . Patmos Verlag. Kindle-Version.

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Auferstehung

Corona, Corona, Corona – überall ist Corona zur Zeit das Thema Nummer 1. Verständlich. Doch auch 2020 kommt Ostern! Und damit der Glaube an die Auferstehung Jesu und an die Auferstehung aller. Wie denkst du über die Auferstehung. Ist das für dich nicht mehr als ein frommes Märchen? Ist die Auferstehung für den christlichen Glauben eigentlich wichtig?

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Nur liberal oder konservativ?

Okay, machen wir mal zwei große Schubladen auf: In der ersten die „liberalen“ Christen mit selbstverständlich historisch-kritischer Bibelauslegung und einem eher unverbindlichen Glauben.
In der zweiten die „evangelikalen“ Christen mit ebenso selbstverständlichem „bibeltreuen“ Schriftverständnis und einem verbindlichen Glauben („persönliche Beziehung zu Jesus“).