Kategorie: katholisch

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Die Wahrheit des Evangeliums Jesu ist etwas anderes als die Wahrheit einer Glaubenslehre

Alle christlichen Kirchen bekennen in ihren zentralen Formeln einen Glauben, in dem das Leben Jesu nicht vorkommt, nichts von dem, was ihn unter dem Programmwort »Reich Gottes« bis in den Tod hinein engagiert hat. Die Glaubensbekenntnisse, wie sie über die Jahrhunderte hin gelehrt und gesprochen werden, ersetzen Jesus – von den biologischen Eckdaten Geburt und Kreuzigung abgesehen – durch Christusdeutungen. Dabei sind »Maria, die Jungfrau«, und die postmortale Existenz Christi wichtiger als das mit dem Leben Jesu gelegte Fundament. Dieses »Loch« im Glaubensbekenntnis ist eine Paulus zu verdankende folgenschwere Verdrängung des historischen Jesus. Quelle: Halbfas, Hubertus. Glaubensverlust: Warum sich das Christentum neu erfinden muss (German Edition) . Patmos Verlag. Kindle-Version.

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„An keiner Stelle verurteilt die Bibel Homosexualität!“

Aus unserer Rubrik BLICK ÜBER DEN GARTENZAUN: Der Streitfall um den Frankfurter Neutestamentler Ansgar Wucherpfennig zeigt, wie konfliktreich der kirchliche Umgang mit Homosexualität ist. Dabei verurteilt die Bibel gleichgeschlechtliche Liebe an keiner Stelle, sagt Ilse Müllner im katholisch.de-Interview.