Jürgen Mette: Die Evangelikalen

„Ich bin tatsächlich ein Evangelikaler, ein wertkonservativer engagierter Christ“, räumt Bestsellerautor Jürgen Mette ein und untersucht „Die Evangelikalen“ sodann mit der Präzision eines Arztes aus der liebevollen Innenansicht eines Betroffenen. Seine Diagnose: „Die evangelikale Szene kränkelt“. Kränkelt chronisch. An Richtungsstreitigkeiten. Separatismus. Bei gleichzeitiger Sehnsucht nach Einheit und Multiplikation.

Nicht mehr schweigen

Nun kommen sie endlich zu Wort: Queere Christinnen und Christen, die lange über ihre innersten Gefühle geschwiegen haben – aus Angst, abgelehnt und ausgegrenzt zu werden. Es sind 25 junge und alte Menschen, Männer und Frauen, Singles und gestandene Eltern aus Deutschland und der Schweiz: Sie erzählen davon, wie es ist, nicht sein zu dürfen, von der Sehnsucht, endlich anzukommen und dem langen Weg zu sich selbst. Und sie stehen exemplarisch für Tausende in unseren Kirchen und Gemeinden. Das Buch, das von mehreren christlichen Verlagen abgelehnt wurde und nun per Crowdfunding im Selbstverlag erscheint, soll voraussichtlich im Januar 2019 auf den Markt kommen.

Neue Antworten für Hiob

Wenn es einen allmächtigen und gütigen Gott gibt, warum lässt er so viel Leid zu? Diese als „Theodizee“ bekannte Frage, die schon der Dulder Hiob in der Bibel stellte, wird bis heute nur unbefriedigend von Philosophie und Theologie beantwortet. Neuere naturwissenschaftliche Erkenntnisse und die aktuelle Theologie können hier dennoch nachvollziehbare Antworten geben.

Gegen christlichen Fundamentalismus

Ich kann mich nicht für einen christlichen Fundamentalismus begeistern, der sich äußert in autoritären Strukturen.
Ich bin vielmehr für mündige Strukturen.

Ich kann mich nicht für einen christlichen Fundamentalismus begeistern, der sich äußert in völlig unverhältnismäßiger Überbetonung von „Leiterschaft“, die im schlimmsten Fall in geistlichem Missbrauch endet.
Ich bin vielmehr für: geistliche Freiheit und eine Jesus gemäße Betonung von „Diener sein“.

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