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Markiert: Fundamentalismus

Gegen christlichen Fundamentalismus

Ich kann mich nicht für einen christlichen Fundamentalismus begeistern, der sich in autoritären Strukturen äußert. Ich bin vielmehr für mündige Strukturen. Ich kann mich nicht für einen christlichen Fundamentalismus begeistern, der sich äußert in: völlig unverhältnismäßiger Überbetonung von „Leiterschaft“, die im schlimmsten Fall in geistlichem Missbrauch endet. Ich bin vielmehr für: Geistliche Freiheit und eine Jesus gemäße Betonung von „Diener sein“. Ich kann mich nicht für einen christlichen Fundamentalismus begeistern, der sich äußert in: einem (jugendlichen) „Event-Christentum“, das sich nach außen top-modern gibt, aber nach innen ultra-konservativ ist.

Ute Aland: Die Gottesversprecher

Um endlich toter Religiosität zu entkommen, schließt sich Sara einer kleinen, charismatischen Gruppe an. Sie glaubt fest daran: Wenn sie deren schillernden Leiter Dan folgt, kann sie nichts mehr aufhalten, ihren Platz in Gottes Plan auszufüllen. Erst als es fast zu spät ist, muss Sara erkennen, wie nah Wahrheit und Lüge, Führung und Verführung beieinander liegen …

Martin Urban: Ach Gott, die Kirche!

Die Austrittszahlen steigen seit Jahren und sprechen für sich: Der Kirche laufen die Menschen davon. Und daran, so Urban, ist die evangelische Kirche auch selbst schuld: Sie hat vergessen, dass sie eine Kirche der Aufklärung ist. Stattdessen wird sie immer konservativer und fundamentalistischer. Immer mehr Intellektuelle kehren ihr den Rücken, womit jeglicher intelligente Dialog verloren geht. Doch nicht nur die Protestanten bekommen ihr Fett ab, Urban rechnet mit den Kirchenoberen beider großen Konfessionen in Deutschland ab. Er entlarvt die Rückwärtsgewandten und die Evangelikalen weltweit und beschreibt deren Einfluss bis in die höchsten Kreise der Politik. Anhand vieler Beispiele und Zitate zeigt er auf, wie weltfremd und hanebüchen sich Kirchenvertreter oft verhalten, und ruft zu ideologischer Selbstkritik auf.